Möglichkeiten des Prototypings mittels Karton

Möglichkeiten des Prototypings mittels Karton

Anzeige - Die Herstellung von Prototypen ist ein kostengünstiger Weg, Konzepte und Verfahren auszuprobieren. Oft genügen Prototypen, um die Akzeptanz von Produkten auf dem Markt zu testen.

Prototypen sind meist kostengünstiger, als das fertige Produkt, wenn es sich um einfache Ausführungen handelt.

Gerade in der Software ist die Wichtigkeit von Prototypen unumstritten. Es wird, je nach Untersuchung, von Kostenfaktoren bis 1000 gesprochen, wenn man ein Feature aufgrund eines Prototyps anpasst, statt die ausgelieferte Lösung anzupassen.

Je einfacher der Prototyp ist, desto günstiger ist deren Erstellung. Die Skizze ist eine der einfachsten Möglichkeiten, ein Prinzip zu prüfen. In wenigen Minuten ist die Skizze erstellt. Außer Arbeitszeit und vernachlässigbarem Materialverbrauch, fallen keine weiteren Kosten an. Man kann innerhalb kürzester Zeit verschiedene Ideen ausprobieren und diese dann weiterentwickeln oder verwerfen.

Ein nächster Schritt, gerade in Bereich der Architektur, aber auch im Produktdesign, ist der Bau von Modellen. Eine günstige Variante ist die Verwendung von Kartonagen. Diese lassen sich einfach bearbeiten, sogar bemalen und sind unschlagbar günstig. Sie haben gegenüber den Skizzen den Vorteil, in einem, gegenüber der geplanten Realität, verkleinerten Maßstab einen guten Eindruck von Dimensionen zu geben. Ist das Modell aus Kartonage nicht mehr benötigt, kann es in der Regel einfach entsorgt werden.

Bei Modellen aus Karton sind nur bedingt Funktionen darstellbar. In diese Bresche fallen Prototypen aus dem 3D-Drucker. Sie sind aufwändiger zu produzieren, da sie zunächst an einem Computer entworfen werden müssen. Allerdings ist deren Herstellung recht einfach, da 3D-Drucker schon für wenig Geld zu erwerben sind. Der fertige Prototyp kann auch aus bewegliche Teilen bestehen. Diese sind nicht so präzise und haltbar, wie ein Fertigprodukt, welches aus Metall oder mittels Spritzgussform erstellt wurde. Allerdings reicht es aus, um deren Praxistauglichkeit bis zu einem gewissen Grad zu prüfen und aus den Ergebnissen Maßnahmen für eine Weiterentwicklung hin zum fertigen Produkt abzuleiten.

Weitere Möglichkeiten des Prototypings sind recht neu. Eine besonders interessante ist die Visualisierung in einer virtuelle Umgebung. Bereits vor Jahrzehnten war die Sichtbarmachung einer geplanten Realität am Computer möglich. Fahrzeuge konnten von allen Seiten betrachtet, Städte, Gebäude und Räume durchwandert werden. Durch den Einsatz von Brillen zum Erleben virtueller Realitäten ist das Erlebnis noch einmal intensiver geworden. Allerdings ist der Aufwand auch deutlich größer als bei Modellen auf Papier oder Karton. Bei kostenintensiven Entwicklungen oder langfristig wirksamen Entscheidungen kann es aber durchaus vertretbar sein, diese Kosten auf sich zu nehmen, um Fehlinvestitionen zu vermeiden. Effiziente Software wird die Erstellung von Prototypen in virtuellen Welten zukünftige immer günstiger machen und dadurch einem noch weiteren Personenkreis öffnen.

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