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Solarstrom: das hat sich in den letzten Jahren getan

Dezember 9, 2020
Lesezeit: 2 Minuten

Nachhaltigkeit ist voll im Trend, das dürfte wohl mittlerweile jeder mitbekommen haben. Deutschland ist auf grünem Kurs. Es wird recycelt, Ressourcen werden geschont und Verbrauch wird reduziert. Auch wenn die Energiewende de 2000er Jahre schon einige Zeit zurück liegt so erlebt auch die Solaranlage aktuell ihr großes Comeback. Denn auch bei Energiegewinnung wird vermehrt darauf geachtet, dass der Strom nachhaltig und umweltschonend ist. Nachhaltig ist der Solarstrom allerdings, er wird nämlich lediglich aus der Kraft der Sonne gewonnen, welche dann in Strom und Wärme umgewandelt wird. Vor rund 20 Jahren  hatte die Solaranlage mit Kritik zu kämpfen. Sie galt teilweise als zu teuer, zu ineffizient und zu kurzlebig. Kann sie sich in der heutigen Zeit durchsetzen und die Vorurteile von sich weisen?

Lohnt sich der Umstieg auf Solarstrom? 

Wo Sonne ist, da ist auch Schatten. Dies sollte man bei allen Vorteilen der Solaranlage nicht vergessen. Wer also auf Solarthermie umsteigen möchte, dem sollte bewusst sein, dass wenn die Sonne nicht scheint auch kein Strom produziert werden kann. Allerdings hängen damit aber auch einige Mythen zusammen. Denn die Anlage kann Strom speichern. Somit ist man natürlich abends, nachts oder an einem verregneten Tag nicht darauf angewiesen. Auch ist die Anzahl der Sonnentage in Deutschland in den letzten fünfzig Jahren stetig nach oben gegangen. Tendenz steigend.

Finanziell gesehen ist die Solaranlage auf jeden Fall keine kleine Investition, dies sollte bedacht werden. Dafür ist man aber unabhängig von den allgemeinen Strompreisen da man zum Selbstversorger wird. Man kann die Anschaffungskosten auch bis zu 20 Jahre lang von der Steuer absetzen. Und zusätzlich dazu wird überschüssig produzierter Strom, welcher ins öffentliche Netz eingespeist wird auch vergütet. Somit kann sich die Anlage auch durchaus rentieren.

Wie sieht es mit der Langlebigkeit aus. In der Vergangenheit hatte die Solarbranche immer damit zu kämpfen, dass die Anlagen als zu kurzlebig und ineffizient galten. Hier hat sich in der letzten Zeit etwas getan. Hatte die Solaranlage Anfang der 2000er Jahre eine Lebensdauer von rund 20 Jahren, so bewegen wir uns nun in einem Rahmen von etwa 30-40 Jahren. Ein Zuwachs von rund 50 Prozent. Das kann als ein Schritt nach vorne gesehen werden. Auch effizienter sind die Technologien in den letzten Jahrzehnten geworden.

So kann man sagen, dass sich auf jeden Fall etwas getan hat und die Solarenergie sich weiterentwickelt hat. Eins ist aber klar: der Trend in Richtung Nachhaltigkeit wird weiterhin bestehen. Was daraus resultiert bleibt nur abzuwarten.