Was hilft gegen Ratten

Was hilft gegen Ratten

Schädlinge gibt es vielerlei Arten. Ihnen allen gemeinsam ist, dass wir Menschen sie am liebsten loswerden wollen, da sie meist gefährliche Krankheiten übertragen. Dazu gehören auch Ratten. Ihnen hat die Welt zahlreiche Pestepidemien zu verdanken. Für sie gibt es historisch bedingt viele Wirkstoffe, die auf Gift basieren. Diese sind jedoch ein Risiko für Mensch und Umwelt. Welche Alternativen gibt es?

Welche Technik hilft gegen Ratten

Insbesondere in den Großstädten gehören Ratten zu den Tieren, die am meisten Ärger verbreiten. Sie siedeln sich an den unmöglichsten Orten an und sind relativ resistent, auch bei sehr harten Lebensbedingungen. Die Schädlingsbekämpfer in Frankfurt zum Beispiel haben alle Hände voll zu tun gegen die Plage. Sie können sich über Auftragsmangel nicht beschweren. Denn man sagt, das viele deutsche Großstädte mehr Ratten als Einwohner beherbergen.

Wer Ratten in einem dicht besiedelten Gebiet erledigen möchte, der kann nicht immer zu giftigen Substanzen greifen. Auf dem Land wäre es einfach einen Köder in die Scheune zu stellen und die Biester zu vergiften. Aber in den Städten ist die Gefahr, dass auch Menschen mit dem Gift in Kontakt kommen viel höher. Zudem ist es auch ein Problem, dass Ratten nur das essen, was sie kennen. Verwendet man den falschen Köder, erweist sich die Falle als wirkungslos. Bei der Massenbekämpfung ist das ein Problem. Daher gibt es technische Alternativen:

Aus Dänemark zum Beispiel kommt eine High-Tech-Falle, bei der mit Hilfe von speziellen Sensoren die Körperwärme und die Bewegung der Tiere erfasst wird. Anschließend werden sie durch 14 Kunststoffbolzen auf einmal erwischt. Sie haben eine Schlag-Geschwindigkeit von 130 km/h. Bisher hat keines der Tiere einen Kontakt mit der Falle überlebt.

Mit Hilfe der dänischen Technik ist es möglich tausende von Ratten mit nur relativ wenigen Fallen zu töten. Zudem erpart diese Methode dem Anwender den Einsatz von Gift und damit vielen Tieren einen höchst qualvollen Tod. Man montiert die Geräte einfach in der Kanalisation und lässt sie ihre Arbeit machen. Sie werden an Stellen ausgelegt, auf denen sich die Ratten bewegen, wenn sie sich auf die Suche nach Nahrung machen. Das ist ungefähr so, als würde man auf den Straßen Radar-Fallen aufstellen, auf denen man weiß, dass dort die meisten Menschen zur Arbeit fahren - 80-20 Prinzip nach Pareto.

Das heißt unterm Strich, dass man mit Hilfe solcher Verfahren weniger Geld und gefährliche Stoffe einsetzen muss, um damit einen größeren Erfolg zu erzielen. Solche Innovationen sind immer die besten. Sie sind billiger und besser als das, was aktuell auf dem Markt ist und revolutionieren damit einen Geschäftsbereich.

Auch für die Tiere ist es in gewissem Sinne besser. Sie erleiden weniger Qualen, denn die Schlagbolzen sind präzise und schnell. Solche Geschwindigkeiten überleben die Tiere nicht. Denn wie oft erlebt man bei einfachen Fallen, dass sich darin ein Tier verklemmt hat, welches dann Schreit und kämpft. Wer möchte sich schon in eine solche Situation bringen.

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